Deutscher Gewerkschaftsbund

Uni­on und Ar­beit­ge­ber ver­hin­dern fle­xi­ble Teil­zeit

Union und Arbeitgeber haben die Vorschläge von Bundesarbeitsministerin Nahles zu einem neuen Teilzeitgesetz abgelehnt. Die Union hat damit „ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nicht gehalten“, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Er erwartet „endlich ein modernes Teilzeitgesetz, das den Ansprüchen der Beschäftigten Rechnung trägt.“

Raus aus der Teil­zeit­fal­le - jetz­t!

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutscher Frauenrat (DF), das Bundesforum Männer, die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF), das Zukunftsforum Familie (ZFF) und der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordern die Weiterentwicklung des Teilzeitrechts. Bundesregierung muss Koalitionsvertrag endlich umsetzen!

Wir brau­chen ein mo­der­nes Teil­zeit­ge­setz

Vorübergehend die Arbeitszeit reduzieren und sich um Weiterbildung, Ehrenamt oder Kinder kümmern - und dann wieder zur Vollzeit zurückkehren: Darauf sollen Beschäftigte künftig einen Rechtsanspruch haben, fordert DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach: "Wer Pinkelpausen kontrollieren kann, kann auch unbürokratisch flexible Arbeitszeiten ermöglichen."

DGB-­Stel­lung­nah­me zum neu­en Teil­zeit­recht

Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Referentenentwurf der Bundesregierung des Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts: Erster Schritt auf dem Weg zur Anpassung des Teilzeitrechts an die Bedarfe und Bedürfnisse der Beschäftigten.

Ge­mein­sa­mer Auf­ruf: Wei­ter­ent­wick­lung des Teil­zeit­rechts jetz­t!

Der DGB und neun weitere Verbände fordern die Weiterentwicklung des Teilzeitrechts. Ein Entwurf des Bundesarbeitsministeriums liegt vor. Nun muss die Bundesregierung den Koalitionsvertrag umsetzen und den Entwurf beschließen.