Deutscher Gewerkschaftsbund

Warum wir nicht mehr, son­dern we­ni­ger Mi­ni­jobs brau­chen

Bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Aufstieg und Karriere: Davon können die meisten Minijobber nur träumen. Auch mit der Vorsorge fürs Alter sieht es nicht gut aus. Trotzdem will die Union die Einkommensgrenze anheben und so die Zahl der Minijobs noch weiter erhöhen. Das ist nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die Wirtschaft ein Problem.

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Er­fah­ren, was die Kol­le­gen ver­die­nen: So geht's (o­der auch nicht)

Mehr Transparenz, mehr Gerechtigkeit? Seit Anfang Januar 2018 haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Recht zu erfahren, was andere Kolleginnen und Kollegen mit vergleichbaren Aufgaben verdienen. Doch die Hürden dafür sind hoch - und längst nicht alle Beschäftigten profitieren von dem neuen Gesetz.

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"Es gibt kei­ne wirk­sa­men Sank­tio­nen im Ge­setz"

Gleiche Arbeit, aber weniger Geld: Damit es bei der Bezahlung künftig gerechter zugeht, haben Beschäftigte ab Januar ein Recht darauf zu erfahren, was ihre Kolleginnen und Kollegen verdienen. Das klingt erstmal gut - wird aber in der Praxis nicht funktionieren, kritisiert DGB-Vize Elke Hannack im Interview mit dem Deutschlandfunk.

DGB/Simone M. Neumann

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