Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 11 - 28.02.2018

DGB begrüßt geplanten vergabespezifischen Mindestlohn

Der DGB Hessen-Thüringen begrüßt die Absicht einen vergabespezifischen Mindestlohn einzuführen. „Das ist eine wichtige Maßnahme zur Steigerung der Löhne in Thüringen“, sagt der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Michael Rudolph. Es sei gut, dass öffentliche Aufträge in Zukunft an ein Mindestlohniveau oberhalb des gesetzlichen Mindestlohnes gebunden werden. „Es muss sichergestellt werden, dass gute Arbeitgeber bei öffentlichen Aufträgen am Ende nicht leer ausgehen“, betont Michael Rudolph.

Das bringe für die Thüringer Wirtschaft mittelfristig auch Vorteile bei dem Wettbewerb um Arbeitskräfte. „Es ist widersprüchlich zu jammern, dass es schwierig ist Fachkräfte zu finden, wenn man die Stabilisierung der Einkommen Bürokratie nennt“, kritisiert Michael Rudolph den Verband der Wirtschaft Thüringen.

Allerdings fordert er die Landesregierung dazu auf, für eine ausreichende Kontrolle der Regelungen des Vergabegesetzes zu sorgen. Der DGB regt hierfür die Schaffung einer landeseigenen Kontrollbehörde an. „Ohne Kontrolle bleiben Gesetze oft wirkungslos, das muss dringend geregelt werden“, betont der Gewerkschafter.


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