Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 062 - 21.08.2015

DGB fordert die Politik zum Handeln auf

Vor dem Hintergrund der Ausschreitungen in der Suhler Flüchtlingsunterkunft ruft die Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen die Politik zum Handeln auf:

„Die Länder müssen kurzfristig für Lösungen für die extrem angespannte Situation in den Flüchtlingsunterkünften sorgen“, so Gabriele Kailing. Gewaltausbrüche, wie in der vergangenen Nacht, seien auch Ergebnis der massiven Überbelegung der Unterkünfte. Asylsuchende hätten über Wochen keinerlei Privatsphäre und würden ohne Rücksicht auf Nationalität und Religion untergebracht. Diese Situation bedeute eine enorme psychische Belastung für dort lebenden Menschen und führe dazu, dass selbst kleinere Konflikte immer schneller und stärker eskalieren. Daher müssten schnell weitere Aufnahmemöglichkeiten geschaffen werden.

Daneben sprach Kailing aber auch die Personalpolitik der Landesregierung an. „Die Polizei in Thüringen, aber auch in den anderen Ländern müssen personell deutlich besser ausgestattet werden“, forderte die DGB-Bezirksvorsitzende. Die Beamtinnen und Beamten seien im Dauereinsatz und müssten dringend entlastet werden.

Hinweis: Für Rückfragen erreichen Sie Gabriele Kailing unter 0160-92852691


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