Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 32 - 05.06.2018

DGB: Weitergehende wohnungspolitische Maßnahmen dringend erforderlich

Die hessische Landesregierung hat heute ihre Initiative für bezahlbaren Wohnraum in Wiesbaden vorgestellt. Der DGB bewertet die Initiative als einen Schritt in die richtige Richtung, kritisiert aber, dass sich die Vorschläge weitgehend auf die Nassauische Heimstätte begrenzen. Das allein ist aber nicht ausreichend, um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum nachhaltig zu beheben.

Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, erklärt hierzu: „Damit die Initiative nicht nur ein Strohfeuer bleibt, fordern wir weitergehende wohnungspolitische Maßnahmen seitens der Landesregierung. Pro Jahr müssen mindestens 40.000 zusätzliche Wohnungen in Hessen gebaut werden. Davon muss mindestens jede dritte Wohnung eine Sozialwohnung sein.“ Derzeit fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung, als neue gebaut werden. Der DGB fordert, die Bindungsdauer für Sozialwohnungen aufzuheben.

Die Vergabe von Grundstücken des Landes dürfe keinesfalls zu Höchstpreisen erfolgen. Vielmehr müssen diese, nach Ansicht des DGB, in Erbpacht vergeben und an Kriterien zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums geknüpft werden.

 


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