Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 10 - 02.03.2017

Hessische Beamtinnen und Beamte verdienen endlich Anerkennung

Nachdem vor gut zwei Wochen die Tarifgemeinschaft der Länder in der dritten Verhandlungsrunde ein Ergebnis für die Tarifbeschäftigten im Öffentlichen Dienst vorgelegt hat, haben gleich mehrere Bundesländer erklärt, dass sie dieses Ergebnis selbstverständlich eins zu eins auf ihre Beamtinnen und Beamten übertragen werden. Mit Blick auf die anstehende Auseinandersetzung hierzu in Hessen erklärt die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing:

„Seit Jahren werden die hessischen Beamtinnen und Beamten von der Einkommensentwicklung abgekoppelt. Zeitgleich steigt die Arbeitsbelastung bedingt durch Personalmangel und zusätzliche Aufgaben. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass die Landesregierung von diesem Kurs abrückt und Schluss macht mit der Ungleichbehandlung. Die Stimmung der Beamtinnen und Beamten ist im Keller. Das geht nicht mehr lange gut.

Ich appelliere an die Verantwortung der Landesregierung und fordere sie auf, dass sie alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst gleichermaßen wertschätzt und erklärt, das demnächst zu erwartende Tarifergebnis auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.“

 

Hinweis: Der aktuelle Besoldungsreport des DGB liegt vor. Danach liegt Hessen im Bundesländervergleich weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen.

Exemplarisch wurde in dem Report die Jahresbruttobesoldung 2017 der Besoldungsgruppen A 7, A 9 und A 13 unter Berücksichtigung der Arbeitszeit verglichen. Hier liegt Hessen bei A7 und A9 auf dem jeweils vorletzten und bei A13 auf dem zweitletzten Platz.

Näheres dazu finden Sie auf Seite 11 des DGB Besoldungsreports 2017.


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