Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 020 - 19.04.2018
DGB Hessen-Thüringen ruft auf zum Tag der Arbeit 2018

Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit – dafür stehen Gewerkschaften!

Der DGB stellt in seinem diesjährigen Aufruf zum 1. Mai die zentralen gewerkschaftlichen Prinzipien „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“ in den Mittelpunkt. Für diese Grundsätze treten der DGB und die Gewerkschaften in Gesellschaft und Betrieb Tag für Tag ein, so der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph und der stellv. Vorsitzende, Sandro Witt.

„Wir setzen uns ein für eine Gesellschaft, in der Solidarität und Gerechtigkeit mehr zählen als das Ellenbogenprinzip. Dazu gehört ein starker Sozialstaat, der personell und finanziell gut ausgestattet ist und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Der gleichberechtigte Zugang zu Bildung, Weiterbildung, Beratung und Hilfe, Wohnraum und Gesundheitsversorgung muss gewährleistet sein. Öffentliche Investitionen dürfen nicht unter Haushaltsvorbehalt stehen“, so Michael Rudolph.

Zur gleichberechtigten Teilhabe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Wirtschaft und Gesellschaft zählten auch die Stärkung der Tarifbindung und Ausweitung der Mitbestimmung sowie die Umverteilung von Einkommen und Vermögen.

Sandro Witt: „Die Beschäftigten haben ein Anrecht auf Arbeit, die sie gut qualifiziert, gut bezahlt und gesund bis zur Rente ausüben können. Altersarmut darf für niemanden ein Thema sein. Die Mitbestimmung in Betrieben und Verwaltung sowie die Tarifbindung dürfen nicht Ausnahme, sondern müssen die Regel sein. Wir streiten für ein solidarisch finanziertes Gemeinwesen durch höhere Steuern bei Spitzeneinkommen, großen Erbschaften, Vermögen und Kapitalerträgen. Wer viel hat, muss sich auch stärker einbringen.“

Politik müsse im Sinne aller Menschen gemacht werden, ohne dass deren Interessen gegeneinander ausgespielt werden, so Rudolph und Witt. „Wer Politik macht mit Hass und Hetze, der nimmt auch Gewalt in Kauf, schafft aber ganz sicher keine bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen“, so Rudolph. „Wir streiten für eine Gesellschaft, in der soziale Sicherheit, Würde und Freiheit der Menschen gewahrt werden und niemand aufgrund von Herkunft, sozialer Lage oder Lebensgestaltung herab gesetzt wird.“ Witt: „Rechtspopulisten und Neo-Faschisten haben mit ihren menschenfeindlichen und rassistischen Parolen dazu nichts beizutragen.“

Den gesamten Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai 2018 können Sie hier nachlesen.

 


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