Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 7 - 21.02.2018

DGB fordert schnelle Entlastung bei den Fahrtkosten für Auszubildende und einheitlichen Verkehrsverbund für Thüringen

Anlässlich der heutigen aktuellen Stunde im Plenum des Thüringer Landtages zum Auszubildendenticket fordert der DGB Hessen-Thüringen die Thüringer Landesregierung auf, für das Schuljahr 2018/19 eine Lösung für die Fahrtkostenunterstützung der Auszubildenden zu finden. Auch wenn es der Landesregierung bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich war, ein thüringenweites Auszubildendenticket einzuführen, müssen jetzt die Weichen dafür gestellt werden.

„Die Landesregierung muss jetzt alles daran setzen, einen einheitlichen Verkehrsverbund für ganz Thüringen zu schaffen, mit dem auch ein Azubiticket zu realisieren ist.“ so Sandro Witt, stellvertretender Vorsitzender des DGB Bezirks Hessen-Thüringen. „Die Verkehrsverbünde und Landräte müssen sich endlich bewegen - im Interesse aller Fahrgäste. Es ist eine Zumutung, mehrere teure Monatskarten für unterschiedliche Verkehrsverbünde lösen zu müssen, um innerhalb Thüringens mobil zu sein.“ Deshalb bleiben sowohl der DGB Hessen-Thüringen wie auch die DGB Jugend Thüringen vehement bei ihrer Forderung nach einem landesweiten und kostengünstigen Azubiticket.

Gregor Gallner, Jugendbildungsreferent der DGB Jugend Thüringen, ergänzt: „Als Vertreter der Thüringer Auszubildenden erwarten wir, dass die Regierungskoalition jetzt endlich beim Thema Mobilität während der Berufsausbildung liefert. Die Auszubildenden müssen eine deutliche Entlastung spüren.“

In der Übergangszeit bis zur Realisierung eines thüringenweiten Azubiticket muss es aber jetzt schon eine tatsächliche Entlastung für die Auszubildenden geben. Es sind bewährte Instrumente vorhanden, die eine Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in überregionalen Berufsschulklassen ermöglichen. Die Richtlinie zur Fahrkostenunterstützung von Auszubildenden des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport ist bekannt und wird genutzt. Es gilt deshalb, diese mit noch mehr Mitteln zu untersetzen und die erheblichen Hürden zum Erhalt der Zuschüsse zu senken. „Das Geld ist da, die Landesregierung muss jetzt endlich dafür sorgen, dass es auch bei den Auszubildenden ankommt“, so Sandro Witt.

 


Nach oben

Kontakt

So er­rei­chen Sie uns
dgb / ske
DGB Hessen-Thüringen Abteilung Öffentlichkeitsarbeit Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 60329 Frankfurt Telefon 069-27300552 oder 51 Telefax 069-27300555
weiterlesen …