Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 048 - 10.07.2017

Über 150 verletzte PolizistInnen aus Hessen bei G 20: DGB und GdP fordern Sonderurlaub

Zur Unterstützung der Hamburger Polizei bei der Bewältigung des G20-Gipfels war die hessische Bereitschaftspolizei mit über 1.000 Polizistinnen und Polizisten fast komplett in der Hansestadt im Einsatz.

Die extreme Gewaltbereitschaft beanspruchte die Polizistinnen und Polizisten in besonderem Maße. Dabei wurden 150 Beamte und Beamtinnen aus Hessen verletzt. Der DGB in Hessen-Thüringen und die GdP Hessen danken den eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten für ihre professionelle und aufopferungsvolle Arbeit und wünschen den verletzten Kolleginnen und Kollegen eine schnelle Genesung.

Stefan Rüppel, stv. Vorsitzender der GdP Hessen fordert eine zeitnahe Aufarbeitung des G 20-Einsatzes für die hessische Polizei sowie eine verbesserte Schutzausstattung für die Kolleginnen und Kollegen der Alarmhundertschaften: „Rund-um-die-Uhr Einsätze haben die Polizistinnen und Polizisten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gebracht.“

Die extreme Belastungssituation, die der G 20 Gipfel von den Kolleginnen und Kollegen gefordert hat, muss vom Dienstherrn anerkannt und ausgeglichen werden, so die DGB Vorsitzende Gabriele Kailing: „Deswegen fordert der DGB den hessischen Innenminister Peter Beuth auf, der Regierung in Hamburg zu folgen und den beim G 20 eingesetzten Kolleginnen und Kollegen der Polizei in Hessen einen Sonderurlaub von mindestens drei Tagen zu gewährleisten.“

 

 


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