Deutscher Gewerkschaftsbund

18.08.2014
Baskenland Last Minute

Bildungsurlaub "Wem gehört der Betrieb?" 5.-10.10.2014

Jetzt noch bis Sonntag, 24. August anmelden!

Das Jugendbüro Mittelhessen der DGB-Jugend organisiert vom 5.-10. Oktober 2014 einen Bildungsurlaub ins spanische Baskenland zum Thema Wirtschaftsdemokratie. Wir besuchen dort die Kooperative Mondrágon. Zwei Plätze sind noch frei. Kurzentschlossene unter 27 Jahren können sich noch anmelden! Anmeldungen bitte bis Sonntag, 24. August 2014 an das DGB-Jugendbüro Mittelhessen. Bitte teile uns deinen Namen, deine Anschrift und dein Geburtsdatum mit! Die Reise kosten 150 € für Gewerkschaftsmitglieder und 300 € für Nichtmitglieder. Die Reise ist als Bildungsurlaub anerkannt, d.h. wenn du in Hessen in der Ausbildung oder berufstätig bist, hast du das Recht von deinem Arbeitgeber dafür freigestellt zu werden. Bei Fragen kannst du dich bis Freitag, 22.8.2014, mittags an Alex wenden.

 

Mondragon Kooperative

flickr.com/mondragoncorporation [CC BY 2.0]

Hier nochmal der Ankündigungstext:

Wem gehört der Betrieb? -
Genossenschaften und Wirtschaftsdemokratie in Mondrágon: Mögliche Antwort auf die Wirtschaftskrise und Beispiel eines lebendigen inner-europäischen Austauschs von Ideen über das Wirtschaften, Arbeiten und Leben

Die Mondragón Corporación Cooperativa (MCC) ist die weltgrößte Kooperative von  Genossenschaften und das siebtgrößte Unternehmen Spaniens – sie ist damit eine Besonderheit in Europa und hat Unternehmen nicht nur im Baskenland, sondern in unterschiedlichen EU-Ländern.

Genossenschaften zeichnen sich durch Solidarität unter den Arbeitnehmern aus, die gleichzeitig auch am Grundkapital des genossenschaftlichen Unternehmensverbundes beteiligt sind und in betrieblichen und unternehmerischen Entscheidungen durch demokratische Abstimmungsprozesse eingebunden werden. Den ArbeiterInnen gehört der Betrieb. Sie bestimmen, was wie läuft. Die genossenschaftliche Idee, wie sie in Mondrágon verwirklicht ist, stammt zu relevanten Teilen aus der deutschen Arbeiterbewegung. Eine Auseinandersetzung mit der Kooperative von Genossenschaften in Mondrágon ist immer auch Auseinandersetzung mit einem lebendigen europäischen Austausches von Ideen und Konzepten des Wirtschaften, Arbeiten und Lebens und damit praktizierte Völkerverständigung.

Mit der Fahrt ins Baskenland möchten wir uns mit dem genossenschaftlichen Gedanken und seinen Wurzeln auch in der deutschen Arbeiterbewegung auseinandersetzen.  Welche alternativen Wirtschaftsmodelle gibt es und was bedeutet Wirtschaftsdemokratie und Belegschaftsbeteiligung für uns? Welche Auswirkungen hat die Wirtschafts- und Eurokrise auf die Genossenschaften und kann genossenschaftliches Produzieren eine mögliche Antwort auf die derzeitige europäische Wirtschaftskrise sein?

 

 

 


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