Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 63 - 24.07.2019

Besoldung Beamtinnen und Beamte in Hessen

Anlässlich der Besoldungserhöhung und der Nachzahlung für die Beamtinnen und Beamte des Landes Hessen sagt Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen:

„Die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfänger ist sehr richtig. Finanzminister Thomas Schäfer hatte die Übertragung mit der Tarifeinigung zugesichert und der Landtag hat sie umgesetzt. Das signalisiert Respekt und Wertschätzung für die Bediensteten des Landes Hessen.

Allerdings ändert die Anpassung nichts daran, dass die hessischen Beamtinnen und Beamten im Bundesvergleich, insbesondere mit Blick auf die sehr lange Arbeitszeit, zu niedrig besoldet werden. Das kritisieren wir seit Jahren. Auch bei der Besoldung der Anwärterinnen und Anwärter wäre mehr drin gewesen. Deswegen fordern wir den Gesetzgeber auf, den Vorbereitungsdienst künftig aufzuwerten. Nur so gewinnt Hessen motivierte und qualifizierte junge Leute für den öffentlichen Dienst – und kann diese auch mit guten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen halten.“


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