Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 034 - 30.04.2014

Arbeitsmarkt Thüringen: Qualität der Ausbildung verbessern

„Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes in Thüringen macht deutlich, dass weiterhin große Anstrengungen unternommen werden müssen, die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber, aber auch die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen zu verkleinern,“ so der DGB-Bezirksvorsitzende Stefan Körzell zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten in Thüringen. Eine offene Flanke seien nach wie vor die schlechten Ausbildungsbedingungen in manchen Thüringer Unternehmen, auf die der DGB seit langem immer wieder hinweist.

„Unter den jungen Menschen spricht sich herum, in welchen Unternehmen Auszubildende schlecht ausgebildet oder nur als billige Hilfsarbeiter eingesetzt werden und in welchen eine qualitativ hochwertige Ausbildung angeboten wird. Deshalb sollten die Unternehmen die Schuld nicht bei den jungen Menschen suchen. Sie müssen sich selbst fragen, warum ihre Ausbildungsangebote nicht angenommen werden und selbst dafür Sorge tragen, dass dieser Zustand beendet wird.“

Gezielte Förderung junger Menschen auf der einen Seite und eine Verbesserung der Ausbildungsqualität auf der anderen Seite seien nötig, damit alle Bewerberinnen und Bewerber eine erfolgreiche Ausbildung absolvieren können. Dazu sei es auch geboten, gegen die „schwarze Schafe“ unter den Ausbildungsbetrieben, die sich immer noch über Recht und Gesetz hinwegsetzen, schärfer vorzugehen.


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