Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 31 - 29.03.2019

Entgelterhöhung für Landesbeschäftigte in Hessen erfolgreich verhandelt

Anlässlich der von Gewerkschaften ausgehandelten Entgelterhöhung für die Landesbeschäftigten und der Einigung, erklärt Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen: „Ich gratuliere den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes zu ihrem Verhandlungserfolg. Dieses erfreuliche Ergebnis ist den Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes zu verdanken, die bereit waren, sich für den Tarifabschluss einzusetzen und für dessen Umsetzung zu kämpfen. “

Die Anlehnung an die Verhandlungsergebnisse der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) sei ein wichtiger Schritt. Er verhindere das weitere Auseinandertriften und unnötigen Wettbewerb zwischen den Ländern. Rudolph weiter: „Das ist wichtig, um die Rückkehr des Landes Hessen in die Tarifgemeinschaft der Länder nicht zu erschweren.“

Der DGB handele als Spitzenorganisation der Beamtinnen und Beamten nach der Prämisse ‚Besoldung folgt Tarif‘. Insofern begrüßt der DGB Hessen-Thüringen ausdrücklich die Empfehlung der Tarifvertragsparteien, das Ergebnis zeit- und inhaltsgleiche auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

„Wir fordern die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung zügig, konsequent und ohne Abstriche auf den Weg zu bringen. Die Sonderopfer der Beamtinnen und Beamten aus der vergangenen Legislatur sind nicht vergessen. Wir fordern die Beseitigung dieser Ungleichbehandlung. Der Besoldungsreport des DGB sieht Hessen im Bundesländervergleich regelmäßig auf den hinteren Rängen, vor allem wenn man betrachtet, dass in Hessen länger als in vielen anderen Ländern gearbeitet wird. Hier sind Verbesserungen dringend notwendig“, so Michael Rudolph.


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