Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 045 - 28.03.2011

Thüringer Handwerk kürzt bei Bildungszentren

Die stark rückläufigen Ausbildungszahlen wirken sich bereits auf die Infrastruktur der handwerklichen Bildungszentren in Thüringen deutlich aus. Das Handwerk ist Verlierer im Kampf um Auszubildende. Um den Trend zu stoppen, muss Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk attraktiver werden, fordert die DGB Landesvorsitzende, Renate Licht.

 

Aufgrund der rückläufigen Ausbildungszahlen und des damit drohenden Fachkräftemangels im Handwerk fordert der DGB die Handwerksbranche auf, für bessere Arbeitsbedingungen sowie für faire Tarifverträge bei Löhnen und Ausbildungsvergütungen zu sorgen. „Wenn Handwerksbetriebe im Wettbewerb um gute ausgebildete Fachkräfte und engagierten Nachwuchs nicht das Nachsehen haben wollen, müssen sie ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen bieten, sonst droht das Handwerk noch weiter hinter andere Branchen zurückzufallen“, sagte Renate Licht weiter.

 

Wir brauchen „gute Arbeit und Ausbildung im Handwerk“. Ein „weiter so“ führt unweigerlich in die Sackgasse und schädigt nicht nur die Betriebe, sondern auch die Infrastruktur der Bildungseinrichtungen.


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