Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 68 - 14.08.2019

Vorbild: Tarifparteien bei EJOT machen keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West

Station 2: Der DGB besucht "Schraubenwerk" in Tambach-Dietharz

Gruppenbild DGB mit EJOT

V.l.n.r.: Stefan Hofmann, Betriebsratsvorsitzender EJOT | Hanna Hoeft, Pressesprecherin DGB Hessen-Thüringen | Alexandre da Silva, Geschäftsführer DGB Hessen-Thüringen | Michael Rudolph, Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen | Jochen Gollhardt, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter EJOSYST | Renate Licht, Regionsgeschäftsführerin DGB Thüringen | Dr.-Ing. Wilfried Pinzl, Geschäftsführer EJOT | Thomas Steinhäuser, IG Metall Suhl-Sonneberg | Mario Mai-wald, Geschäftsbereichsleiter EJOWELD | Christian F. Kocherscheidt, Geschäftsführender Gesellschafter | Angelika Wetzstein, Geschäftsführerin Personal und Recht Andreas Wolf, Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation EJOT

Im Rahmen seiner Sommertour „Besser mit Tarifvertrag“ besuchte Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen gestern das Unternehmen EJOT in Tambach-Dietharz. Empfangen von Christian F. Kocherscheidt, dem geschäftsführenden Gesellschafter und dem Betriebsratsvorsitzenden Stephan Hofmann sowie den geschäftsführenden Abteilungen, war Rudolph beeindruckt vom Unternehmen und stellte hervor:

„Im Vergleich mit dem Westlohn, verdienen Thüringerinnen und Thüringer auch heute noch 24 Prozent weniger und arbeiten pro Jahr drei Wochen unbezahlt. Nicht so bei der Firma EJOT. Hier gibt es einen zwischen IG Metall und Unternehmen ausgehandelten Tarifvertrag, der nicht nur die Angleichung der Löhne an das Westniveau vorsieht, sondern auch die 35-Stunden-Woche wird gerade schrittweise eingeführt.


Damit ist EJOT ein absolutes Positivbeispiel in Thüringen und nimmt die Vorreiterrolle ein, die immer noch existierende Mauer bei Löhnen und Arbeitszeiten einzureißen. Das geht aber nur mit einer Qualitätsstrategie und Innovationen. EJOT zeigt, dass ein Unternehmen nachhaltig sein kann, wenn es gute Ideen mit guter Arbeit und gutem Gehalt belohnt. Ideen und Innovation werden unterstützt und gefördert, angelernte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen im Unternehmen verbleiben.


Das ist Beispielgebend für eine Hochlohnstrategie in Thüringen. Es muss endlich Schluss sein mit verlängerten Werkbänken, niedrigen Löhnen und langen Arbeitszeiten. Innovationen, Ideen, gute Produkte und Dienstleistung in Verbindung mit guten Löhnen und guten Arbeitsbedingungen sind Grundlage für eine nachhaltige Wirtschaft und ein gutes Leben in Thüringen“, so Rudolph abschließend.


Für weitere Fragen steht Hanna Hoeft unter hanna.hoeft@dgb.de zur Verfügung.


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