Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 027 - 26.03.2021

Housing Action Day – DGB fordert einen Mietenstopp für alle

Frankfurt, 26. März 2021

Aus Anlass des „Housing Action Day“ am 27. März ruft der DGB Hessen-Thüringen dazu auf, sich für bezahlbaren Wohnraum stark zu machen und die Online-Petition für einen Mietenstopp in Hessen zu unterzeichnen. In diesem sieht Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, ein geeignetes Mittel, um dem rasanten Anstieg der Mieten entgegenzuwirken:

„Die Einführung eines Mietenstopps ist dringend notwendig. Mehr als ein Jahr nach dem ersten Lockdown sind die finanziellen Reserven vieler Menschen aufgebraucht. Es ist in vielen Branchen nicht absehbar, wann die coronabedingte Kurzarbeit beendet werden kann und die Arbeitslosigkeit ist angestiegen. Ein Mietenstopp würde den Mieter*innen eine Atempause verschaffen. Diese muss dann aber auch für den Bau bezahlbarer und sozialer Wohnungen genutzt werden. Pro Jahr müssen in Hessen mindestens 10.000 Sozialwohnungen zusätzlich geschaffen werden.“

Die Petition „Mietenstopp für alle“ fordert eine Begrenzung des Mietanstiegs auf maximal ein Prozent in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten. Dieser Mietenstopp soll zunächst für fünf Jahre gelten und bezieht sich auf bestehende Mietverhältnisse. Neubauten und Sozialwohnungen sollen ausgenommen werden.

Die Online-Petition wurde von der Caritas Frankfurt, dem Deutschen Mieterbund Landesverband Hessen und der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main ins Leben gerufen. Sie wird von der SPD Hessen, der Linken Hessen sowie von zahlreichen weiteren gesellschaftlichen Organisationen unterstützt.

Mehr Informationen zur Online-Petition sind hier abrufbar: Petition Mietenstopp für Alle (petition-mietenstopp.de)


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