Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 31 - 27.04.2021

DGB-Aufruf zur Teilnahme an den Personalratswahlen 2021

„Sie haben die Wahl – Nutzen Sie sie!“

Frankfurt, 27. April 2021

In der ersten Mai-Woche werden in Hessen die Personalräte neu gewählt. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, ruft die Beschäftigten im öffentlichen Dienst dazu auf, von ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch zu machen und zu wählen: „Gute Arbeit im öffentlichen Dienst braucht starke Gewerkschaften und starke Personalräte. Das gibt es nur mit den Listen der DGB-Gewerkschaften. Unsere Kandidierenden treten an, um die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Dienststelle aktiv zu vertreten.“ Dabei werden sie durch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die Gewerkschaft der Polizei oder die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt tatkräftig unterstützt.

„Wer eine DGB-Liste wählt, kann sich sicher sein, dass die eigenen Interessen nicht im stillen Kämmerlein bleiben. Die guten Tarifverträge, die Gehaltssteigerungen und bessere Arbeitsbedingungen für die Angestellten gäbe es ohne die DGB-Gewerkschaften nicht. Auch streiten sie für die Belange der hessischen Beamtinnen und Beamten, wie etwa Arbeitszeitverkürzung oder eine Anerkennung von Corona-Erkrankungen als Dienstunfall.“

Die DGB-Gewerkschaften und ihre Kandidierenden treten entschieden für mehr Demokratie in der Dienststelle ein. Wir fordern ein modernes Personalvertretungsrecht für Hessen, mit voller Mitbestimmung in sozialen, personellen und organisatorischen Angelegenheiten. Dazu gehören Regelungen zur Arbeitszeit, Einstellung oder Versetzung und die Einführung neuer Arbeitsmethoden.

Rudolph findet: „Es muss Schluss sein mit dem Letztentscheidungsrecht des Dienstherrn. Demokratie braucht Augenhöhe. Das gilt auch für das Zusammenwirken von Arbeitgebern und Personalräten im öffentlichen Dienst. Corona-bedingte Kurzarbeit etwa an Theatern darf nicht einfach von oben durchgedrückt werden. Alle Beschäftigtengruppen müssen mitbestimmen. Dies gilt für studentische Hilfskräfte ebenso, wie für befristet beschäftigte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Beschäftigte an Theatern und Orchestern.“

„Liebe Kolleginnen und Kollegen, machen Sie deutlich, dass Sie Ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen – mit dem Personalrat. Wählen Sie die Listen der DGB-Gewerkschaften für starke Mitbestimmung und gute Arbeit im öffentlichen Dienst.“ so der Appell.


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