Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 064 - 28.06.2012

Arbeitsmarktzahlen Juni 2012 Thüringen

Thüringen auf solidem Weg
Jugendliche sollen sich in Thüringen ausbilden lassen


Der DGB Hessen-Thüringen hat positiv auf die Meldungen zum thüringischen Arbeitsmarkt im Juni reagiert. Der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell: „Besonders gut ist es aus gewerkschaftlicher Sicht, dass der Freistaat bei den Arbeitsmarktzahlen unaufhaltsam an den Westen anschließt. Zahlenmäßig trennt Thüringen nur noch ein Zehntel Prozentpunkt von Nordrhein-Westfalen. Das kann sich mehr als sehen lassen. Die Wirtschaftspolitik von Thüringen zahlt sich damit für die Beschäftigten aus.“ Positiv sei auch der weitere Rückgang bei den Hartz- IV-Empfängerinnen und Empfängern sowie die gleichzeitig rückläufige Unterbeschäftigung. „Weniger Unterbeschäftigung heißt immer, dass weniger Menschen in den sogenannten Maßnahmen versteckt sind und eine Arbeit gefunden haben. Das ist gut.“

Mit Blick auf die nachlassende Dynamik des Arbeitsmarktes sagte Körzell: „Die ge-samtwirtschaftliche Großwetterlage kann auch die beste Landespolitik nicht beeinflussen. Die Konjunktur trübt sich ein. Das ist erkennbar an den zurückgehenden Stellenmeldungen der Arbeitgeber. Umso wichtiger ist es jetzt, Fachkräfte auszu-bilden. Es gibt noch über 6.000 unbesetzte Ausbildungsstellen im Freistaat.“ Unvermittelte Jugendliche sollten auch über einen alternativen Ausbildungsplatz nachdenken, wenn sie nicht ihre Wunsch-Ausbildung erhielten, so Körzell. Es sei wichtig, dass sie einen Einstieg ins Berufsleben fänden.


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