Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 059 - 28.08.2014

Ausbildungsstart 2014: Qualität der Ausbildung ist ausschlaggebend

„Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2014/15 haben noch längst nicht alle Ausbildungssuchenden einen Ausbildungsvertrag in der Tasche“, kommentiert die DGB-Bezirksvorsitzende Gabriele Kailing die heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur zum Ausbildungsmarkt in Thüringen. „Bei dem äußerst günstigen Verhältnis seit Beginn des Berichtsjahres, 12.2041 betriebliche Ausbildungsstellen zu nur 10.914 Bewerbern, ein eher ärgerlicher Zustand." Es sei zu hoffen, dass die noch suchenden Unternehmen auf die 1.904 Jugendlichen zugehen und dabei prüfen, ob die Ausbildungsqualität in ihren Betrieben eine gute und faire Ausbildung erwarten lässt. „Es ist nicht zu übersehen, dass die unbesetzten Stellen überwiegend in Branchen liegen, in denen die Ausbildungsbedingungen hart bzw. schlichtweg unzumutbar sind. Wenn Unternehmen beispielsweise im Einzelhandel und im Hotel- und Gaststättenbereich bereit wären, die Ausbildungsqualität zu verbessern sowie gesetzliche Mindeststandards wie z.B. das Jugendarbeitsschutzgesetz einzuhalten, könnten einige dieser Stellen auch noch kurzfristig besetzt werden“, so die DGB-Bezirksvorsitzende.

Andererseits komme es zu oft vor, dass überzogene Erwartungen an die jungen Menschen eine realistische Einschätzung über deren Ausbildungsreife verhindern. Offensichtlich hätten noch nicht alle Unternehmen erkannt, dass nicht nur Abiturientinnen und Abiturienten in der Lage sind, eine Ausbildung zu meistern.


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