Deutscher Gewerkschaftsbund

19.11.2010

Wirtschaftspolitische Arbeitspapiere

Foto einiger Geldscheine und Münzen

Die Forderungen der Arbeitgeberseite lassen sich in der Regel auf ein einfaches Rezept reduzieren: mehr Markt und mehr Deregulierung, weniger Sozialstaat und Lohnverzicht seien notwendig, um ein höheres Wirtschaftswachstum und ein Mehr an Beschäftigung zu erreichen. Obwohl diese wirtschaftspolitische Strategie seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolglos praktiziert wird, halten ihre Fürsprecher unbeirrt an ihr fest.

Der DGB Hessen erteilt diesen marktradikalen Vorstellungen eine Absage und befürwortet demgegenüber eine Praxis, die durch ein aktives wirtschaftspolitisches Handeln ein Mehr an Partizipation, Emanzipation und Solidarität zum Ergebnis hat. 

Neben der Broschüre WISO-Info,verfasst daher die Abteilung Wirtschaftspolitik in unregelmäßigen Abständen Arbeitspapiere. Diese Texte dienen vor allem der Informationsbereitstellung und enthalten Positionen, ökonomische Analysen und Vorschläge zu wirtschaftspolitischen Themen aus gewerkschaftlicher Sicht.

Die Kommunalfinanzen in Hessen 2010 - Ein Herbst-Update (PDF, 109 kB)

Im Frühjahr 2010 hat ver.di Hessen eine umfangreiche Studie zur Kommunalfinanzentwicklung in Hessen präsentiert. Zwischenzeitlich hat das Statistische Landesamt auch Daten für das Jahr 2009 ermittelt, die hier erstmals aufbereitet zur Verfügung gestellt werden. Der vorliegende Text versteht sich daher als Update der ver.di-Studie.

Ist der Sozialstaat unbezahlbar? (PDF, 84 kB)

Die große Mehrheit der deutschen Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftlerinnen, aber auch viele Politikerinnen und Politiker und erst Recht die Unternehmensverbände sind der Auffassung, dass der Sozialstaat – oder allgemeiner: die Tätigkeit der öffentlichen Hand in der gegenwärtigen Form – nicht mehr finanzierbar ist.

Von der Finanzmarkt- zur Weltwirtschaftskrise (PDF, 116 kB)

Die internationale Finanzmarktkrise und ihre Folgen sind keine zufälligen Ereignisse. Ihnen liegen vielmehr Ursachen zu Grunde, die auf ein Politikversagen hinweisen. Aus diesen Ursachen können Schlussfolgerungen gezogen werden, um solche Krisen zukünftig zu verhindern, was aber den Willen zu starken Regulierungen des internationalen Finanzmarktgeschehens voraussetzt.


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