Deutscher Gewerkschaftsbund

29.01.2015
Stellungnahme der DGB Jugend Thüringen

Solidarität gegen Rassismus und Ausgrenzung

#nosuegida #nopegida #niewieda

Seit Wochen ist in Deutschland die sogenannte PEGIDA Bewegung aktiv. In Dresden ist diese besonders stark, aber auch in anderen Städten in der gesamten Bundesrepublik versammeln sich Menschen, um gegen Geflüchtete und Migrant_innen zu hetzen. Migrant_innen dienen hier als rassistische Projektionsfläche für die eigenen Abstiegsängste und die Unzufriedenheit mit der Politik.

Wir finden es gut, wenn Menschen gegen Sozialabbau, zu niedrige Löhne oder die politischen Verhältnisse auf die Straße gehen. Wer aber gegen Menschen wegen ihrer Herkunft oder ihres Glaubens demonstriert, hat kein Verständnis verdient.

Mit SÜGIDA in Suhl hat Thüringen derzeit nur einen Ableger der PEGIDA Bewegung, dafür fällt dieser besonders rassistisch aus. SÜGIDA wird von waschechten Neonazis organisiert und auch ein großer Teil der Mitmarschierer kann der extremen Rechten zugerechnet werden. Wer also bei so einer Veranstaltung mitläuft, muss sich berechtigterweise den Vorwurf des Rassismus gefallen lassen. Denn nicht nur Neonazis sind Rassisten, viel zu oft wird Fremdenfeindlichkeit auch von „besorgten Bürger_innen“ geäußert.

Es ist zu befürchten, dass auch in anderen Städten Thüringens ähnliche Bewegungen entstehen werden. Für Nordthüringen und Erfurt wird PEGIDA bereits angekündigt.

Als Gewerkschaftsjugend stehen wir ein für Freiheit, Gleichheit und Solidarität!

Stellt euch den Rassisten, überall wo sie auftauchen, lautstark in den Weg!

Wir heißen Geflüchtete in Thüringen willkommen! Keinen Fußbreit dem Rassismus!

Aktion gegen Pegida

dgbj thüringen

Stellungnahme als PDF (PDF, 156 kB)

Hier die Stellungnahme der DGB-Jugend Thüringen zum Ausdrucken für Betrieb und Uni


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