Deutscher Gewerkschaftsbund

06.05.2016

1. Mai Demo der DGB Jugend Nordhessen

„Wir für grenzenlose Solidarität!“

1. Mai der DGB-Jugend Nordhessen: „Wir für grenzenlose Solidarität!“

 „Grenzenlose Solidarität“ – zentrales Thema der nordhessischen Gewerkschaftsjugend zum diesjährigen 1. Mai. Damit meinen wir: Ein gutes und sicheres Leben in Würde, Frieden und Wohlstand für alle! Hierzu gehört für uns auch, das wurde in der Jugendrede an der Drahtbrücke Kassel deutlich, allen jungen Menschen den Zugang zu (Aus-)Bildung und Arbeit zu ermöglichen! Auf dem Königsplatz rissen wir zu diesem Zweck symbolisch ein als „Stacheldrahtzaun“ umfunktioniertes Banner, bepinselt mit Fluchtursachen wie Krieg und Armut, nieder. Wir prangerten mit dieser Aktion an: Grenzen zu schließen, bedeutet den Tod zahlreicher Menschen hinzunehmen. Schaffen Menschen die lebensbedrohliche Flucht über die fast unüberwindbaren Grenzen in Europa, erwartet sie hier nicht „der ersehnte Friede“! Vielmehr stoßen sie auf Mauern in den Köpfen, auf Anfeindungen und Hasspredigten von PEGIDA und AfD sowie deren Anhänger_innen, die geflüchtete Menschen als Sündenböcke missbrauchen. Regelmäßig brennen Unterkünfte für Geflüchtete und die Menschen müssen erneut um ihr Leben fürchten. Dass darf nicht sein! Als junge Gewerkschafter_innen machten wir lautstark deutlich: Wir treten rechten Parolen und Gewalt entschieden entgegen! Wir trampeln Grenzen nieder! Unsere Forderung heißt: Solidarität jetzt und überall!

 

1. Mai DGB Nord

dgbjugend


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Link
DGB-Li­ve­stre­am: So­li­da­risch ist man nicht al­lei­ne! 1. Mai 2020 - Tag der Ar­beit
2020 wird es keine Demos und Kundgebungen auf Straßen und Plätzen zum Tag der Arbeit am 1. Mai geben. Denn in Zeiten von Corona heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten. Und trotzdem stehen wir am Tag der Arbeit 2020 zusammen - digital, in den sozialen Netzwerken, mit einer Live-Sendung am 1. Mai. Wir sind da. Wir sind viele. Und wir demonstrieren online unser Maimotto: Solidarisch ist man nicht alleine! zur Webseite …
Pressemeldung
DGB Hessen-Thüringen: Krankenhäuser endlich auskömmlich finanzieren – Missbrauch von Beitragsmitteln vermeiden
Nach Krankenhausentlastungsgesetz erhalten Kliniken eine Entschädigung von 560 € aus Beitragsmitteln pro Nacht für jedes Bett, das sie vorhalten und folglich nicht belegen. Gleichzeitig gibt es vermehrt Krankenhäuser, die ihr medizinisches Fachpersonal in Kurzarbeit schicken, weil sie elektive Eingriffe verschieben mussten. Der DGB Hessen-Thüringen kritisiert die Praxis vieler Krankenhäuser in beiden Bundesländern, wonach einerseits Klinikpersonal in Kurzarbeit geschickt wird und andererseits Leistungen aus dem Krankenhausentlastungsgesetz für das Vorhalten freier Kapazitäten für Covid19-Patienten in Anspruch genommen werden. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
DGB zum Arbeitsmarkt in Hessen
Anlässlich der am heutigen Tag veröffentlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zu den aktuellen Entwicklungen auf dem hessischen Arbeitsmarkt, erklärt Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen: „Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem nie dagewesenen Ausnahmezustand – so auch in Hessen. Über 52.000 hessische Betriebe haben in den vergangenen beiden Monaten Kurzarbeit angemeldet, betroffen sind davon bis zu 700.000 Beschäftigte. Die Zahlen verdeutlichen einerseits die dramatischen Effekte, die die Corona-Pandemie auf die hessische Wirtschaft hat, andererseits zeigen sie aber auch die Notwendigkeit und Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen. Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten