Deutscher Gewerkschaftsbund

31.05.2016

Der Arbeitsmarkt im Bezirk im Mai

Die Arbeitsmarktdaten für den Monat Mai weisen in Hessen und in Thüringen nach wie vor ein hohes Niveau bei der Stellennachfrage ebenso wie einen Höchststand beim Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung aus. Aus Sicht des DGB ist zwar besonders erfreulich, dass auch ältere Arbeitslose momentan davon profitieren. Sollte der positive Trend aber enden, steigt auch wieder die Zahl derer, die vorzeitig in Rente geschickt werden.

Der DGB ist der Ansicht, die Bundesregierung hätte im Zuge ihres Hartz-IV-Rechtsvereinfachungsgesetz die vorzeitige ‚Zwangsverrentung‘ von Hartz IV-Empfängerinnen und –Empfängern zurücknehmen müssen. Die Rentenabschläge, die ältere Arbeitslose dadurch hinnehmen müssen, machen die allermeisten von ihnen lebenslang arm.

Nachfolgend die vollständigen Texte der Pressemeldungen für Hessen und Thüringen


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Pressemeldung
Körperlich schwere Arbeit darf nicht krank machen!
Anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juli durch die Bundesagentur für Arbeit erklärt Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen: Zur Pressemeldung
Pressemeldung
Thüringen: DGB fordert Aufstockung des Kurzarbeitergeldes
Bundes- und Landesregierungen haben in den vergangenen zwei Wochen im Eilverfahren eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um massenhaft betriebsbedingte Kündigungen, die durch die Folgen der Ausbreitung des Covid19-Virus entstehen könnten, abzuwenden. Zur Pressemeldung
Pressemeldung
DGB Hessen-Thüringen: Beschäftigung sichern – Arbeitsbedingungen verbessern – Arbeitszeit wieder reduzieren!
Angesichts des aktuellen Berichts der Bundesagentur für Arbeit zur Situation auf dem hessischen Arbeitsmarkt, erklärt der Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen Michael Rudolph: „Die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt, wie wichtig die Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen sind. Ansonsten wären die Arbeitslosenzahlen bereits sprunghaft angestiegen.“ Dabei hebt Rudolph die getroffenen Regelungen zum Kurzarbeitergeld und dessen Aufstockung positiv hervor: „Viele Beschäftigte litten in den vergangenen Monaten unter massiven Einkommenseinbußen. Es ist gut, dass dies jetzt durch die schrittweise Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf bis zu 87% zumindest teilweise abgefedert wird“, so Rudolph. Ebenso finde die Verlängerung der Arbeitslosengeldbezugsdauer um weitere drei Monate die Zustimmung der Gewerkschaften. Die Sicherung von Beschäftigung muss aber weiter im Fokus der Politik stehen. Wichtig sei es, jetzt die Wirtschaft durch konjunkturelle Impulse und Investitionen den nötigen Schwung zu verleihen, um aus Kurzarbeit wieder stabile Beschäftigung zu machen. Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten