Deutscher Gewerkschaftsbund

28.04.2014
Podiumsdiskussion am 6.5.2014 in Darmstadt

Hindenburgstrasse in Darmstadt umbenennen - jetzt!


6. Mai 2014 | Beginn 19.00 Uhr

in der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule,

Berufsschulzentrum Nord, Eingang Rhönring


Seit nun bald hundert Jahren existiert in Darmstadt eine Straße, die den Namen Hindenburg trägt. Am 16.12.1915 wurde der damalige Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, auf Grund seiner militärischen Verdienste für Gott, Kaiser und Vaterland, von der Stadt Darmstadt mit einer Straßenumbenennung geehrt. Der Umstand, dass Hindenburg, als letzter Reichspräsident der Weimarer Republik, zum Steigbügelhalter Hitlers avancierte, konnte, nach Ende des Zweiten Weltkrieges, die Stadtoberen Darmstadts nicht dazu bewegen, die Hindenburgstraße endlich
umzubenennen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die sich selbst als weltoffen, liberal und tolerant geriert, bringt es selbst heute, nach 98 Jahren, nicht fertig, den Namen Hindenburg als Straßennamen zu tilgen. Warum fällt es der momentanen grünschwarzen Koalition im Magistrat derart schwer, zumindest eine geringfügige historische Einsicht, durch eine Umbenennung der Hindenburgstraße unter Beweis zu stellen?

Weitere Infos hier


mit:
Hannes Heer, Historiker, Hamburg

Erich Später, Heinrich-Böll-Stiftung Saar,

Saarbrücken

Prof. Dr. Ludgar Hünnekens,

Kulturreferent, Darmstadt

Dr. Peter Engels, Stadtarchivar, Darmstadt

Monika Kanzler-Sackreuther, Vertreterin des

Bündnis gegen Rechts, Darmstadt

Dogan Yilmaz, Halkevi e.V., Darmstadt

Moderation: Sascha Schmidt / DGB-Jugend

Aktion Straßenumbenennung

dgb/sschmidt


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