Deutscher Gewerkschaftsbund

30.06.2016

Der Arbeitsmarkt im Bezirk im Juni

Der Arbeitsmarkt in Hessen und in Thüringen hat sich auch im Juni 2016 als stabil und aufnahmefähig erwiesen. Der gesetzliche Mindestlohn tut dem keinen Abbruch, so der DGB Hessen-Thüringen anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten.

„Der Mindestlohn ist ein Schritt zum Abbau von Ungleichheit und die von der Mindestlohn-Kommission vorgeschlagene Anpassung des Mindestlohns von 8,50 auf 8,84 Euro wird die Entwicklung weiter befördern. Er alleine wird in Zukunft allerdings weder vor Altersarmut schützen noch andere soziale Probleme von Geringverdienenden lösen. So bedarf es schnellstens auch Lösungen für eine armutsfeste Alterssicherung und ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Zum anderen müssen der Niedriglohnsektor eingedämmt und die Tarifbindung wieder erhöht werden. Der Mindestlohn war nicht zuletzt deshalb notwendig geworden, weil manche Arbeitgeber keine Gelegenheit auslassen, auf Kosten der Beschäftigten Profite zu machen.“

Nachstehend die Pressemeldungen zu Hessen und Thrüingen in vollem Wortlaut.

 


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