Deutscher Gewerkschaftsbund

02.02.2016

Der Arbeitsmarkt im Bezirk im Januar

Angesichts der günstigen Arbeitsmarktlage und der starken Arbeitskräftenachfrage, die die Arbeitsmarktdaten für den Monat Januar in Hessen und Thüringen beschreiben, müssten aus Sicht des DGB sogenannte Vermittlungsprobleme zunehmend der Vergangenheit angehören. Bei einem Rekordhoch an offenen Stellen müsste eine Trendwende auch bei der Zahl der Langzeitarbeitslosen möglich sein. Der DGB bekräftigt daher auch, dass diese Personengruppe vom Geltungsbereich des Mindestlohns nicht weiter ausgenommen sein darf.

Auch andere Arbeitsmarktregelungen gehören aus gewerkschaftlicher Sicht auf den Prüfstand, so die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsverhältnisses. Mit der Abschaffung der gesetzlichen Möglichkeit zur sachgrundlosen Befristung wäre ein Schritt hin zu Guter Arbeit getan.

Nachstehend die Pressemeldungen für Hessen und Thüringen in vollem Wortlaut.


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Pressemeldung
Thüringer Arbeitsschutzaufsicht muss gestärkt werden
Zur Veröffentlichung des Personalreports des DGBs und den erschreckenden Zahlen gesunkener Besichtigungen durch die Arbeitsschutzaufsicht, sagt Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen Zur Pressemeldung
Pressemeldung
DGB zum Arbeitsmarkt in Hessen
„Die gute konjunkturelle Lage trübt sich bundesweit ein, auch am hessischen Arbeitsmarkt machen sich Veränderungen deutlich bemerkbar." Zur Pressemeldung
Pressemeldung
DGB Hessen-Thüringen: Zunahme der Hartz IV-Aufstocker ist ein Skandal: Gute Löhne überfällig!
Angesichts des aktuellen Berichts der Bundesagentur für Arbeit zur Situation auf dem Thüringer Arbeitsmarkt, erklärt der Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen Michael Rudolph: „Die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigt, wie wichtig die Maßnahmen zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommen sind. Ansonsten wären die Arbeitslosenzahlen bereits sprunghaft angestiegen.“ Dabei hebt Rudolph die getroffenen Regelungen zum Kurzarbeitergeld und dessen Aufstockung positiv hervor: „Viele Beschäftigte litten in den vergangenen Monaten unter massiven Einkommenseinbußen. Es ist gut, dass dies jetzt durch die schrittweise Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf bis zu 87% zumindest teilweise abgefedert wird“, so Rudolph. Ebenso finde die Verlängerung der Arbeitslosengeldbezugsdauer um weitere drei Monate die Zustimmung der Gewerkschaften. Die Sicherung von Beschäftigung muss aber weiter im Fokus der Politik stehen. Wichtig sei es, jetzt die Wirtschaft durch konjunkturelle Impulse und Investitionen den nötigen Schwung zu verleihen, um aus Kurzarbeit wieder stabile Beschäftigung zu machen. Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten