„In der Wissenschaft brauchen Beschäftigte Planungssicherheit und faire Löhne statt Kettenbefristungen. Wir brauchen gute Arbeitsbedingungen und Dauerstellen für Daueraufgaben an den Thüringer Hochschulen. Das gilt in der Lehre, Forschung und der Verwaltung“, betont Renate Sternatz, stellvertretende Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen.
Laut DGB-Hochschulreport 2025 arbeiten 82 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeitenden in befristeten Beschäftigungsverhältnissen. Auch das wissenschaftsunterstützende Personal ist überdurchschnittlich von Befristungen betroffen.
„Studierende sind zunehmend von Armut betroffen. Als studentische Hilfskräfte verdienen sie prekäre Löhne und hangeln sich von Befristung zu Befristung. Sie müssen in maroden Gebäuden und überfüllten Seminaren lernen und ihre Lehrkräfte sind chronisch überlastet. Immer weniger Studierende bekommen BAföG und viele Thüringer Studierende müssen über ein halbes Jahr auf ihren Bescheid warten. Um gute Wissenschaft zu gewährleisten, zu lehren und zu lernen, braucht es Planungssicherheit, faire Löhne und mehr Mitbestimmung“, so Ronja Wacker, Referentin für Studierendenarbeit der DGB-Jugend Hessen-Thüringen.
Aktionen finden statt in:
Weimar: 13 Uhr Platz vor dem Bauhaus-Atelier, gemeinsame Mittagspause mit Song-Performance und Infoständen
Erfurt: 7:45 Uhr Busabfahrt (HBF) nach Jena zum gemeinsamen Streik mit den Kolleg*innen
Jena: ab 08:00 Uhr: Start in den Tag (Johannisplatz & F-Haus); 10 Uhr: Demo durch die Stadt (Johannisplatz); 12 Uhr: Workshops und Austausch (F-Haus)
Weitere Informationen: https://hochschulaktionstag2026.de/