Worum geht es?
Solidarität statt Spaltung. Wir setzen uns in Hessen und Thüringen für eine Arbeitswelt und eine Gesellschaft ein, in der die Würde des Menschen unantastbar ist. Ob im Betrieb, im Büro oder auf der Baustelle: Wir treten rassistischen Taten und struktureller Benachteiligung entschieden entgegen. Unser Ziel ist eine vielfältige Gesellschaft, in der Herkunft, Religion oder Identität keine Hürden für eine erfolgreiche Karriere sind. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsgewerkschaften stärken wir die demokratische Kultur in beiden Bundesländern.
Unsere Schwerpunktthemen
Seit einigen Jahren beobachten wir mit Sorge in Hessen und Thüringen einen zunehmenden Rechtsruck in Teilen der Gesellschaft. Der Anstieg rechter Gewalttaten, zahlreiche Anschlagsplanungen und Versuche zum Umsturz unserer demokratischen Grundordnung – und nicht zuletzt der Terroranschlag von Hanau und der Mord an Walter Lübcke - verdeutlichen, die großen Gefahren, die von dieser Entwicklung ausgehen. Extrem rechte Parteien und Betriebsratslisten versuchen zudem die Sorgen und Abstiegsängste, die viele Beschäftigte infolge der wirtschaftlichen und politischen Krisen der vergangenen Jahre belasten, auszunutzen, um die Belegschaften zu spalten und die Gewerkschaften zu delegitimieren.
Der DGB Hessen-Thüringen tritt diesen Entwicklungen entschlossen entgegen. Gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften und vielen Organisationen und Bündnissen der demokratischen Zivilgesellschaft kämpfen wir in den Betrieben und den Städten und Gemeinden gegen Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung. Wir gestalten die Arbeit in den Landesprogrammen für Demokratie aktiv mit und treten ein, für eine ausreichende und nachhaltige Finanzierung von Demokratieförderprojekten.
Die Losung „Nie wieder Faschismus“ und das Eintreten für eine lebendige Erinnerungskultur an die grausamen Verbrechen des Nationalsozialismus ist für uns, als antifaschistische Organisation, eine demokratische Selbstverständlichkeit und die Lehre aus der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten, am 2. Mai 1933.
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Ansprechperson
Sascha Schmidt
Rechtsextremismus / Diskriminierung