Arbeitsmarkt im Juli: Sozialabbau schafft keine Arbeitsplätze
Frankfurt/Erfurt, 31.07.2026
Anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph:
„Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen: Die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden größer und die Bedeutung aktiver Arbeitsmarkpolitik nimmt zu. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen sich Beschäftigte darauf verlassen können, dass der Sozialstaat sie absichert. Forderungen der Arbeitgeber nach einer Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes weisen wir entschieden zurück. Beschäftigte und Arbeitsuchende brauchen Sicherheit, Qualifizierung und Perspektiven.
Rudolph weiter: „Die eigentlichen Herausforderungen liegen woanders: Wir brauchen mehr Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung sowie eine Wirtschafts- und Industriepolitik, die gute und sichere Arbeitsplätze schafft. Nur so lassen sich Fachkräfte gewinnen und Beschäftigung dauerhaft sichern. Ein starker Arbeitsmarkt braucht eine handlungsfähige Arbeitsagentur. Deswegen ist es wichtig, die Finanzierung der Bundesagentur abzusichern.“