„Die aktuellen Zahlen zeigen: Der Arbeitsmarkt kommt nicht in Schwung. Statt der üblichen Frühjahrsbelebung droht sich die Lage weiter zu verschlechtern. Ein zentraler Grund sind die weiterhin explodierenden Energiepreise. Sie belasten Betriebe und drücken die Kaufkraft der Beschäftigten.“
Es sei deshalb völlig verfehlt, in der aktuellen Situation über längere Arbeitszeiten oder eine angeblich mangelnde Arbeitsbereitschaft zu diskutieren. Tatsächlich gingen bereits jetzt viele Jobs verloren, weil der Strukturwandel nicht ausreichend gestaltet und immer neue externe Schocks die Konjunktur belasteten, erklärt Rudolph.
Der DGB fordert ein kurzfristiges Maßnahmenpaket zur Entlastung von Haushalten und Betrieben: „Mit einem Sofortprogramm sollten die Energiepreise schnell stabilisiert sowie Haushalte und Betriebe entlastet werden. Daneben muss eine kluge Energiepolitik Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz zusammenbringen. Die Zukunft guter, tarifgebundener und mitbestimmter Arbeitsplätze hängt auch vom Ausbau heimischer Energiequellen und dem Erfolg der Mobilitätswende ab“, so Rudolph abschließend.