„Wir fordern die Thüringer Landesregierung auf, das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamt*innen zu übertragen. Das ist auch zur Erfüllung der verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Besoldung erforderlich.“ Der DGB hat dazu bereits ein Gespräch mit Finanzministerin Katja Wolf vereinbart. „Wir erwarten, dass das Land Thüringen dem Anspruch der Beamt*innen auf eine verfassungsgemäße Alimentation zügig gerecht wird.“
Rudolph weiter: „Die Kolleginnen und Kollegen im Thüringer Landesdienst haben in der Tarifrunde viel auf die Beine gestellt und gegen eine sehr zurückhaltende Arbeitgeberseite ein ordentliches Lohnplus erstritten. Besonders begrüßen wir auch die Ost-West-Angleichung bei der Arbeitszeit an den Unikliniken und beim Kündigungsschutz. Mehr als 35 Jahre nach der deutschen Einheit sind solche Unterschiede nicht mehr zu rechtfertigen.“
Das Ergebnis zeige auch, dass dort, wo sich Kolleg*innen gewerkschaftlich organisieren und gemeinsam für ihre Ziele kämpfen, viel erreichen lässt.