DGB: Job­cen­ter brau­chen zu­sätz­li­che Mit­tel

Datum

Ordnungsnummer PM 022

PM 022 - 28.03.2025

DGB: Jobcenter brauchen zusätzliche Mittel

Frankfurt/Erfurt, 28. März 2025

Anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat März, erklärt der Vorsitzende des DGB-Hessen-Thüringen, Michael Rudolph:

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist und bleibt auf absehbare Zeit schwierig. Besonders Menschen, die Qualifizierung und gute Vermittlungsangebote brauchen, sind auf eine gut ausgestattete Arbeitsverwaltung angewiesen. Doch gerade hier sind die finanziellen Spielräume besorgniserregend eng.“

In den vergangenen Jahren habe sich die Unterfinanzierung der Jobcenter massiv verschärft:  Mehrkosten aufgrund der Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst, für höheren Personalaufwand aufgrund zusätzlicher Aufgaben und für die seit Ende 2021 extrem hohen Preissteigerungsraten seien nicht kompensiert worden.

„Das Kernproblem auf dem Arbeitsmarkt ist es, Menschen mit besonderem Förderbedarf dauerhaft in gute Arbeit zu bringen. Dafür brauchen die Arbeitsverwaltung und insbesondere die Jobcenter zusätzliche Mittel. Doch statt darüber zu sprechen, wird die Debatte auf Leistungen beim Bürgergeld verengt. Den Menschen, die Anspruch auf Bürgergeld haben, einfach weniger Geld zu geben, schafft aber keine Beschäftigung – es verschärft nur die soziale Lage“, so Rudolph.

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