Dazu betont der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph: „Für demokratische Gegenproteste ist die Möglichkeit, in Hör- und Sichtweite des Anlasses präsent zu sein, von zentraler Bedeutung. Unsere Kundgebungen wurden frühzeitig, transparent und mit einem umfassenden Sicherheitskonzept angemeldet. Deshalb wenden wir uns gegen die massive Einschränkung der von den Ordnungs- und Sicherheitsbehörden selbst vorgeschlagenen Versammlungsorte, die wir im Konsens übernommen und angemeldet haben.“
Ungeachtet der offenen rechtlichen Fragen kündigt der DGB einen breiten und solidarischen Protest an: „Wir werden am Samstag ein sichtbares, solidarisches und demokratisches Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit und Spaltung setzen – egal wo die Kundgebungen am Ende stattfinden“, so Rudolph.