Antikriegstag 2026 in Mittelhessen: Friedensfähig statt kriegstüchtig!

30.08. - 02.10.2026

Mittelhessen

Nie wieder Krieg! Dieser gewerkschaftliche Grundsatz ist angesichts von Kriegen, wachsender internationaler Konfrontation und einer immer stärkeren Militarisierung der politischen Debatte aktueller denn je.

Unter dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig!“ fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund zum Antikriegstag 2026 eine Politik, die Frieden und Sicherheit nicht allein militärisch denkt. Diplomatie, zivile Konfliktprävention, Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe müssen gestärkt werden. Gleichzeitig darf eine massive Erhöhung der Militärausgaben nicht zulasten von sozialer Sicherung, Bildung, öffentlicher Daseinsvorsorge und notwendigen Zukunftsinvestitionen gehen.

Denn für uns Gewerkschaften gehören Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratie untrennbar zusammen.

Auch in Mittelhessen gibt es rund um den Antikriegstag zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam ein Zeichen zu setzen:

Marburg

  • Sonntag, 30. August 2026, 15:00 Uhr
    10. Marburger Friedensforum
    Lutherische Pfarrkirche, Kirchhof
    Hauptrednerin: Petra Erler, Publizistin
  • Dienstag, 1. September 2026, 17:00 Uhr
    Demo und Kundgeung zum Antikriegstag 2026
    Deserteur-Denkmal, Frankfurter Straße
    Hauptredner: Christian Axnick, DFG-VK
  • Samstag, 12. September 2026, 20:00 Uhr
    Sonntag, 13. September 2026, 18:00 Uhr
    „Hoppla, wir sterben!“
    Theateraufführung zur Geschichte des Waffenkonzerns Rheinmetall mit der „Schnellen Kulturellen Eingreiftruppe“ aus Berlin
    Waggonhalle Marburg
    Vorverkauf: 15 Euro zzgl. Gebühren | Abendkasse: 20 Euro

    Begleitend ist jeweils von 16:00 bis 20:00 Uhr in der „Alten Kantine“ der Waggonhalle die Ausstellung „Zwangsarbeit bei Rheinmetall, z. B. KZ Tannenberg, Unterlüß. Versuch einer Annäherung und Erinnerung“ zu sehen.

 
 
 
 

Gießen

1. September 2026, 17:00 Uhr
Antimilitaristischer Stadtrundgang
Start: Greif-Denkmal („Trauernde Witwe“), Ecke Licher Straße/Grünberger Straße

Auch in diesem Jahr lädt das Gießener Friedensnetzwerk zu einem antimilitaristischen Stadtrundgang ein. Zu den Unterstützenden gehören unter anderem der DGB-Kreisverband Gießen und die Omas gegen Rechts Gießen.

 

Wetzlar

2. September 2026, 18:30 Uhr
„Sozialstaat unter Beschuss – Aufrüstung, Kürzungen und die Folgen!“
Vortrag und Diskussion mit dem Ökonom und Gewerkschafter Dr. Kai Eicker-Wolf

Stadtbibliothek Wetzlar, Bahnhofstraße 6 

 

Vogelsberg

Auch im Vogelsberg ist eine Veranstaltung anlässlich des Antikriegstags geplant. Weitere Informationen folgen.

 

Gemeinsam machen wir deutlich: Frieden braucht mehr als Aufrüstung. Frieden braucht Diplomatie, internationale Verständigung, soziale Sicherheit und eine starke Demokratie.