Veranstaltung zum Tag des Flüchtlings
Über die Auswirkungen der Hilflosigkeit oder mangelnde Bereitschaft des globalen Nordens, auf Kriege oder schwelende Konflikte diplomatisch und deeskalierend einzuwirken, können wir jeden Tag in den Medien erfahren. Dazu kommt die Zurückhaltung, ernstzunehmende Maßnahmen zur Minderung von Klimaauswirkungen in den am stärksten betroffenen Länder im globalen Süden zu entwickeln. Für die daraus erwachsenen Fluchtströme gibt es europaweit nur eine Reaktion – die Abwehr der flüchtenden Menschen mit allen und zumeist inhumanen Mitteln.
Gleichzeitig erfahren Zugewanderte, die Deutschland erreicht haben, die Streichung von kostenlosen Integrationskursen und Förderprogrammen. Das bedeutet, zehntausendfach zerschlagene Chancen – wir denken, auch für die Aufnahmegesellschaft. Dieser desaströsen Entwicklung gilt es vehement entgegen zu treten.
Regionale und überregionale Beispiele zeigen, was mit sinnvollen und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Integrationsangeboten möglich ist. Best Practice Projekte, die Zuwanderung für die Betroffenen und die Gesellschaft zum Erfolg machen. Über ihre Projekte oder Aktivitäten möchten berichten und in Diskussion treten:
Valerie Hänsel
aus der Kooperationsabteilung von medico international
Franziska Breitbach und Sadia Hübsch
von der Zukunftsfabrik in Offennbach
Stefan Marx
Vorsitzender des Stadtelternbeirats Offenbach
Cat* Patino Lang
Offenbacher Grundbildungszentrum
An diesem Abend wird die Ausstellung „Auf und Davon“ der evangelischen Mission EineWelt zu Hintergründen von Flucht und Migration gezeigt.
Weitere Informationen erhalten Sie während der Veranstaltung.