Deutscher Gewerkschaftsbund

19.09.2013
Flagge zeigen für den Politikwechsel

Das Video zum Aktionstag

7. September 2013

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Das Video zum Aktionstag.

Mehr Videos vom Aktionstag gibt es auf Youtube


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09.09.2013

5.000 Menschen zeigen Flagge für den Politikwechsel

Eindrücke von einem gutgelaunten bunten und sehr politischen Tag in Frankfurt


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07.09.2013

Rund 5.000 Menschen bei Aktionstag „Flagge zeigen für den Politikwechsel“ in Frankfurt am Main – klares Signal an Politik in Hessen und im Bund

Aktionstag 7. September 2013 Demo

Demonstrationszug am Baseler Platz DGB

Stefan Körzell, DGB-Bezirksvorsitzender Hessen-Thüringen zeigt sich zu frieden mit dem Verlauf des gewerkschaftlichen Aktionstages in Frankfurt am Main. „Rund 5.000 Menschen aus Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind heute nach Frankfurt gekommen, um Flagge zu zeigen für den Politikwechsel. Das ist ein starkes Signal an die Politik, dass es Zeit ist für einen Politikwechsel in Hessen und im Bund. Gute Arbeit, sichere Rente, ein soziales Europa und ein aktiver Staat – die Gewerkschaften haben die Alternativen benannt. Egal, welche Parteien nach den Wahlen am 22. September für die Politik verantwortlich sein werden, sie muss wieder für die Menschen gemacht werden.“  

ver.di Landesbezirksleiter Jürgen Bothner hatte sich in seiner Rede am Vormittag mit dem Thema des fairen Verteilens auseinandergesetzt. „Fair-teilen fängt für uns beim Wahlrecht für alle an. Zentral ist auch der handlungsfähige Staat, der gute Bildung und Teilhabe für alle ermöglicht und dies mit Steuern in angemessener Höhe finanziert. Denn Steuergerechtigkeit ist der Grundstein für ein soziales Gemeinwesen. Fair geteilt werden muss ebenso die Arbeitskraft: Viele Pflegende laufen heute in der Demo mit. Sie fordern gesetzliche Personalmindeststandards, um die Qualität in deutschen Kliniken zu sichern.“

Armin Schild, IG-Metall-Bezirksleiter Mitte, erklärte mit Blick auf die anstehenden Wahlen: „Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter erwarten von der Politik, dass der Würde der arbeitenden Menschen nicht nur in Wahlkampfreden, sondern in der alltäglichen Realität, in der gesellschaftlichen und betrieblichen Wirklichkeit, entsprochen wird. Das ist Ursprung des demokratischen Sozialstaats und das ist Zukunftsauftrag an die, die sich um politische Macht bewerben. Aufgabe der Gewerkschaften ist es, diese Würde zu verteidigen. Auch gegen die, die vor der Wahl mit bunten Schachteln um die Stimmen der arbeitenden Menschen werben, auf denen vielversprechende Etiketten, wie Lebensleistungsrente und Lohnuntergrenze, Jahr der Bildung oder Solidarrente kleben. Wir schauen hinein in diese bunten Schachteln. Parteipolitisch unabhängig, aber jeder einzelne von uns auf seine Weise politisch aktiv und parteiisch für die arbeitenden Menschen.“

Karola Stötzel, stellv. Landesvorsitzende der GEW Hessen: „In Deutschland liegen die Bildungsausgaben weit unter dem, was nötig wäre. Mit einem Anteil von 4,7% am Bruttoinlandsprodukt liegen sie weit unter dem Durchschnitt der Bildungsausgaben von 7% am BIP der OECD-Staaten. Der von der GEW errechnete Finanzierungsbedarf für den dringend benötigten Ausbau des Bildungssystems hin zu einem Inklusiven Schulsystem, zu echten Ganztagesschulen, für einen Ausbau der Universitäten, kleinere Gruppen in Kitas und mehr Fachkräften liegt bei 40,2 Milliarden Euro. Die chronische Unterfinanzierung hat unhaltbare Folgen: zu große Gruppen in Kindergarten und Schule, viel zu wenige Pädagoginnen und Pädagogen. Das Bildungssystem in Deutschland ist nicht zukunftsfähig, solange es unter Finanzierungsvorbehalt steht.

Anna Salfi, Europasekretärin der CGIL Emilia Romagna, die vor der Europäischen Zentralbank gesprochen hatte, fokussierte in ihrer Rede auf die Forderung nach einem solidarischen Europa in Krisenzeiten: „Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit, soziale Sicherungssysteme in Europa müssen harmonisiert und besser ausgestattet werden. Ich spreche vom Leben und den Arbeitsbedingungen von Abermillionen Menschen; wir müssen uns fragen: Sind die Menschen wichtiger als die Finanzmärkte oder sind sie es nicht? Die Antwort ist klar: Sie sind es. Wir wollen kein Europa, in dem sich jeder selbst genug ist. Wir wollen ein Europa des Miteinanders. Die Würde des Einzelnen und soziale Gerechtigkeit dürfen nicht dem wirtschaftlichen Wachstum geopfert werden.“
 

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DGB


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01.08.2013

Flagge zeigen für den Politikwechsel – Aktionstag 7. September 2013 in Frankfurt am Main

Für alle!

DGB/Florentine Sievers

Am 7. September findet der gewerkschaftliche Aktionstag „Flagge zeigen für den Politikwechsel“ in Frankfurt am Main statt, zu dem der DGB Hessen-Thüringen und DGB West und die Mitgliedsgewerkschaften EVG, GdP, IG BAU, IG Metall, NGG, GEW, IG BCE und ver.di aufrufen. An diesem Tag stehen die zentralen Forderungen zu den am 22. September stattfinden Wahlen im Bund und in Hessen im Mittelpunkt des Geschehens.

Die Auftaktdemonstration des Tages beginnt um 12:00 Uhr am Baseler Platz. Mit Samba-Rhythmen, Themenwagen und Aktionskunst geht es durch die Frankfurter Innenstadt mit Zwischenkundgebung vor der EZB vorbei an der Paulskirche zum Frankfurter Römer. Hier beginnt ab 14:00 Uhr das Bühnenprogramm mit Live-Aktionen und Musik, Taping-Action, Workshops und kulinarischen Ständen.

Redebeiträge zu den zentralen Forderungen nach einer neuen Ordnung am Arbeitsmarkt, einer sicheren Rente, einem handlungsfähigen Sozialstaat und einem sozialen Europa kommen von Dietmar Muscheid, DGB-Bezirksvorsitzender West, Jürgen Bothner, Landesbezirksleiter ver.di Hessen, Karola Stötzel, stellv. Landesvorsitzende der GEW in Hessen, Anna Salfi, Europasekretärin CGIL Emilia-Romanga, Armin Schild, Bezirksleiter IG Metall Mitte und Stefan Körzell, DGB-Bezirksvorsitzender Hessen-Thüringen.

Onejiru, Sängerin von Brothers Keepers und Jan Döring werden den Aktionstag moderieren. Für Musik sorgen am Nachmittag The Clerks und Nosliw.

DJ Zarok leitet ab 16:00 Uhr in das Abend-Programm der Gewerkschaftsjugend über. Ab 18:00 Uhr beginnt das Live-Konzert mit Nosliw, Microphone Mafia, The Clerks.

Programm

Ab 12:00 | Demonstration
Begrüßung am Baseler Platz – Demozug durch die Innenstadt – Zwischenkundgebung an der EZB – Musik und Aktionen

Redebeiträge von Dietmar Muscheid, DGB-Bezirksvorsitzender West, Jürgen Bothner, ver.di-Landsbezirksleiter Hessen und Karola Stötzel, GEW Hessen

Von 14:00 bis 16:00 | Hauptkundgebung
Familienfest und Bühnenprogramm – Live Aktionen – Workshops – Taping Action – kulinarische Stände

Redebeiträge von Armin Schild, Bezirksleiter IG Metall Mitte und Stefan Körzell, DGB-Bezirksvorsitzender Hessen-Thüringen

Von 18:00 bis 22:00 | Abendprogramm
Konzert der Gewerkschaftsjugend, Redebeiträge und Aktionen
Live on Stage: Nosliw, Microphone Mafia, The Clerks und ein Special Guest.

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Die For­de­run­gen der Ge­werk­schaf­ten
DGB
Wir alle haben ein Recht auf gute Arbeit. Und verdienen einen sicheren Ruhestand. In einem sozialen Europa. Mit einem handlungsfähigen Staat. Doch die Regierung lässt uns allein. Gemeinsam können wir das ändern: Gute Arbeit, sichere Rente, soziales Europa, aktiver Staat. Für uns alle.
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Aktionstag "Flagge zeigen" am 7. September 2013 - Plakat

Dokument ist vom Typ application/pdf.

Das Plakat zum Aktionstag am 7. September in Frankfurt am Main hier als Download.

Bundestagswahl 2013 - Kampagne des DGB-Bundesvorstandes

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